Hinweis: Eine Kassenprüfung konnte nicht rechtzeitig wg Erkrankung des Kassenprüfers durchgeführt werden. Es erfolgt die Prüfung und daraus resultierende Entlastung in der Jahresversammlung 2027 für 2025/26. Zu 4: Ein Antrag erreichte uns am 31.12.25 gerade noch rechtzeitig von Claus Schaffranek: Wortlaut: Initiative der Abteilung Vorgeschichte zu einer Kooperation mit anderen Vereinen und Arbeitskreisen in Nordbayern bei der Planung und Durchführung von öffentlichen Vorträgen Eine derartige Zusammenarbeit könnte ermöglichen, dass Vortragende dieselbe Präsentation nicht nur einmal, sondern mehrfach in unterschiedlichen Städten abhalten, was sicherlich im Interesse vieler Referierender ist. Würden diese Termine zeitlich eng aufeinander abgestimmt, könnten die Anreisekosten aufgeteilt werden, was insbesondere im Interesse der beteiligten Kostenträger ist. Unter Umständen ließe sich eine gemeinsame Bewerbung derartiger Veranstaltungen organisieren und so eine größere Anzahl von Interessenten ansprechen. Ein Beispiel für ein solches koordiniertes Vorgehen bei der Werbung für Veranstaltungen ist der Whatsapp Kanal "AIO - Archäologische Informationen Oberfranken" (Info hierzu über Tel. 0157 58177788). Da die Vortragsreihe der NHG aus den archäologisch ausgerichteten Veranstaltungsreihen in Nordbayern nach Qualität und Intensität weit heraussticht, kann eine derartige Anregung natürlich nur von unserer Abteilung und nicht von einem anderen Verein einer anderen Stadt in Oberfranken ausgehen. Anmerkung des Leiters der Vorgeschichte: Bitte stellt erst in der HV Fragen zu diesem Antrag.
Die Türen öffnen um 10:00 Uhr und schließen um 17:00 Uhr, sodass Besucher den ganzen Tag über die Möglichkeit haben, die Ausstellung zu erkunden.
Zum Ablauf und Inhalt des Kurses: Nach einer kurzen historischen Übersicht, geht es an den Bau, bzw. Zusammenbau des Webgerätes sowie des Zubehörs. Wir arbeiten in Gruppen am Webstuhl: Nach dem Zetteln der Kette, und dem Übertragen in den Gewichtswebstuhl, folgt das Einrichten des Webstuhls, mit dem Anhängen der Gewichte, dem Litzeneinzug für eine Leinwandbindung. Ist das alles geschafft, geht’s ans Weben. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Für die Dokumentation Notizmaterial (Papier u. Stift, oder „elektronischen Notizblock“ sowie Kamera) mitbringen.
Am ersten Abend führt Sie eine Archäologin durch die aktuelle Ausstellung des Museums der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg. Im Zentrum steht die faszinierende nabatäische Kultur in Petra, jener legendären Felsenstadt Jordaniens. Anhand von Originalfunden, Abbildungen und archäologischen Erkenntnissen erfahren Sie, wie die Nabatäer lebten, handelten und ihre beeindruckende Stadt gestalteten. Am zweiten Abend wechseln wir die Perspektive: Ausgehend von archäologischen und historischen Spuren widmen wir uns der Esskultur Jordaniens. Gemeinsam kochen wir typische Gerichte, die einen Bogen von den Traditionen der Antike bis in die Gegenwart schlagen. Von Mezze über aromatische Hauptspeisen bis hin zum Nationalgericht Mansaf erleben Sie die Geschmackswelt einer jahrtausendealten Kultur. Dieser Kurs verbindet Archäologie und Alltagsgeschichte – eine sinnliche Annäherung an die Antike, die Kulturgeschichte mit Genuss verknüpft.
Dr. Wolf arbeitete an einem Welthöhlentieratlas und hatte ein umfangreiches Archiv. Dieser Umstand sollte ihm zum Verhängnis werden. Wegen seiner jüdischen Abstammung und insbesondere wegen seines kriegswichtig gewordenen Archivs wurde der 70-jährige Benno Wolf 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert. Dort starb er infolge der unmenschlichen Haftbedingungen. Sein Höhlenarchiv übernahm das „Ahnenerbe" der SS und wertete es zu Rüstungszwecken aus. In Angedenken an diesen großen Speläologen verleiht der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher den Dr.-Benno-Wolf-Preis an Mitglieder, die sich besonders um die deutsche Höhlenforschung verdient gemacht haben.
2010 wurde in einer Novellierung des Bundesnaturschutzgesetztes (BNatSchG) erstmals der Begriff der „nationalen Verantwortlichkeit“ festgelegt. Damit war es nun möglich, im Naturschutz neben Pflanzen- und Tierarten erstmals auch Pilzarten zu berücksichtigen. Von diesen 92 Deutschland-Arten gibt es in pilze-deutschland.de 81 bayerische Daten mit jeweils von 2 bis über 1 500 Fundmeldungen. Ich kann jetzt davon 69 Arten mit eigenen Bildern zeigen, die weitaus meisten aus Bayern. Es sind alles Basidiomyzeten, die 2 Ascos gibt es nicht bei mir.
Am ersten Abend besuchen wir die Sammlungen des Museums der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg. Gemeinsam mit einer Archäologin tauchen Sie in die Welt des alten Rom ein. Anhand archäologischer Funde, Abbildungen und kulturhistorischer Hintergründe entdecken Sie, welche Rolle Nahrung, Gewürze und Festmahle im Alltag wie auch in der Repräsentation des Imperiums spielten. Sie erfahren, wie Archäologie kulinarische Praktiken sichtbar macht – von einfachen Tavernen bis zu den Tafeln der Kaiser. Am zweiten Abend wechseln wir in die Küche: Gemeinsam kochen wir nach überlieferten Rezepten, die dem römischen Feinschmecker Apicius zugeschrieben werden. Sie lernen, wie die Römer würzten, Fleisch marinierten und raffinierte Süßspeisen kreierten. Die Gerichte lassen Geschichte lebendig werden und schlagen einen geschmacklichen Bogen über zwei Jahrtausende. Dieser Kurs verbindet archäologisches Wissen mit praktischem Erleben – eine einmalige Gelegenheit, die römische Kulturgeschichte durch Forschung und Kulinarik gleichermaßen zu erschmecken
Beruflich blieb Wiß weiterhin allerdings eng mit Deutschland verbunden: Er war als Kaufmann für deutsche Handelsfirmen tätig und war von 1906 bis zum Ersten Weltkrieg Vizekonsul des Deutschen Reiches für den Konsularbezirk San José de Costa Rica. Dort lebte er bis zu seinem Tod im Jahre 1949. Zwischen 1903 und 1909 schenkte Wiß der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg insgesamt 1 171 Objekte – überwiegend Keramiken und Steinskulpturen vorspanischen Ursprungs. Die genauen Beweggründe für diese umfangreiche Sammlungsschenkung und ihre genauen Provenienzen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Der Vortrag vermittelt Einblicke in die Biografie von Felix Wiß auf Basis aktueller Archivrecherchen. Zudem wird die Herkunft der Sammlung am Beispiel einiger Objekte dargestellt und die Herausforderungen thematisiert, die sich aus den damaligen Sammlungspraktiken ergeben.
Ups - Ihr kennt das Fulab noch nicht? Eine absolute Bildungslücke ...! In der Übersicht „Die längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands“ der ARGE Höhle und Karst Grabenstetten e. V. rangiert das Fulab seit vielen Jahren auf Platz 3. Einen nicht unerheblichen Anteil an der aktuellen Gesamtlänge mit 14952 Metern (Stand: August 2025) wurde in den vergangenen Jahren von uns „erarbeitet“. Das Fuchslabyrinth erstreckt sich in zwei Etagen unter der Ortschaft Schmalfelden-Schrozberg in Baden-Württemberg. Am 23. September 2012, im Rahmen von „Speläo-Südwest“ in Schrozberg, öffnete sich für uns zum ersten Mal der Eingangsdeckel in diese verzweigte Großhöhle. Bei der zweiten Tour 2013 erreichten wir erstmalig den „Wassergang“. 2014 erwischte uns dann das „Fulab-Fieber“, wir nahmen unsere eigenständigen Befahrungstouren auf. Mitte 2025 hatten Sibylle 159 und Dirk 199 Touren in der Statistik zu verzeichnen. Oft waren wir alleine unterwegs. Zahlreiche Mitstreiter unterstützten uns z. T. leider nur bei einer Tour, dennoch fanden sich immer wieder neue Unerschrockene und Leidensfähige, die die Einmaligkeit und Schönheit dieser Höhle sowie ihre Herausforderungen anerkannten und immer wieder neu erleben wollten. Systematisch und unermüdlich in alle Himmelsrichtungen ausschwärmend, erkundeten wir einerseits bereits bekannte Strukturen, machten ergänzende Vermessungen, anderseits konnten ca. 5,5 km Neuland zur Gesamtlänge beigetragen werden. Rückblickend können wir sagen, dass sich jede Einfahrt gelohnt hat. Wir motivierten uns und andere, haben nie ans Aufgeben gedacht, wir konnten uns fast blind aufeinander verlassen. Lasst uns einen fragmentarischen Überblick über diese intensive Zeit genießen.
29.4. Anfahrt mit notwendigen Pausen zu unserem Hotel in Novo Mesto, Slowenien. Event. 1 Besichtigungspunkt an der Strecke. 30.4. Fahrt nach Ljubljana mit Museumsbesuch und Stadtführung. 1.5. Besichtgung von Magdalenska Gora bei Grosuplie, am Nachmittag Rückkehr nach Novo Mesto mit Museumsbesuch. 2.5. Fahrt nach Krapina in Kroatien mit Besuch des Neandertaler Museums 3.5. Rückfahrt nach Nürnberg mit notwendigen Pausen. Preis mit Halbpension: 555,00 € DZ pro Person, 625,00 € EZ Für Einzelreisende besteht wieder die Möglichkeit ein halbes DZ zu buchen, wenn sich eine zweite Person findet. Mindestteilnehmerzahl 30 Personen, Höchstteilnehmerzahl 40 Personen. Die Anmeldung im Sekretariat ist ab sofort möglich. Mindestteilnehmerzahl 30, Höchste Teilnehmerzahl 40. Anmeldeschluss: 20.1.2026
Unsere naturnah gestaltete Anlage mit ihren Aquarien, Terrarien, Bepflanzungen und Biotopen bietet auf kleinstem Raum spannende Einblicke in die heimische Natur. Süßwasserfische, Kleinlebewesen aus Weihern und Tümpeln, Amphibien, Reptilien sowie Kräuter und Wildpflanzen laden zum Entdecken ein. Im Mai riecht es überall fein nach Bärlauch. Schauen Sie doch mal, wie sich die Anlage im Laufe eines Jahres verändert. Viele unserer Tierarten, die man in freier Wildbahn kaum zu Gesicht bekommt, sind in Bayern stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit lassen sich faszinierende Beobachtungen machen – ob Feuersalamander nach einem Regenguss am Morgen oder Kreuzottern beim Aufwärmen in der Sonne. Mit etwas Glück können Besucher derzeit Amphibien und Reptilien bei der Paarung beobachten. Zudem blühen im Mai viele unserer heimischen Wildpflanzen und setzen farbenfrohe Akzente in der Anlage. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein. mehr zur Anlage
Die Weiher sind jetzt voller Kaulquappen. Auch der Nachwuchs der Ringelnatter ist unterwegs und sucht nach geeignetem Futter. Mit etwas Geduld kann man sogar die frei in der Anlage lebenden Exemplare entdecken. An den Weiherrändern blühen Pfeilkraut und Igelkolben. Auch die Blüten von Frauenschuh und Aronstab sind gut sichtbar und bieten einen besonderen Anblick. Teichfrösche sitzen auf den Seerosenblättern und die Männchen locken mit ihrem Quaken die Weibchen an. mehr zur Anlage
Die wärmeliebenden Reptilien sind jetzt besonders aktiv und lassen sich den ganzen Tag über gut beobachten. Unsere vier Schlangenarten und vier Eidechsenarten sind häufig zu sehen. Bei Kindern sind die Landschildkröten besonders beliebt. Auch die Europäischen Sumpfschildkröten sind bei uns zahlreich vertreten – in der Natur werden sie jedoch zunehmend von invasiven Arten wie der Gelb- und Rotwangenschmuckschildkröte verdrängt und fallen oft dem Waschbären zum Opfer. Mit etwas Glück können Sie unsere Kröten beobachten. Gelbbauchunken, Laubfrösche und Teichfrösche sind fast immer zu entdecken. Versuchen Sie doch einmal, die Unterschiede zwischen Kröten, Fröschen und Unken zu erkennen. Gut versteckt zwischen den Wasserpflanzen leben außerdem unsere Molche. mehr zur Anlage
Eine Exkursion ins Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein ist auch im August eine schöne Alternative zu Freibad & Co. Aufmerksame Besucher können dem Nachwuchs der Zaun- und Mauereidechsen beim Sonnenbaden und bei den ersten Jagdversuchen zusehen. Wenn ihre Fettreserven ausreichen, ziehen sich bereits Ende August die ersten Reptilien, wie die Zaun- und Mauereidechsen, langsam in ihre Winterquartiere zurück. Im August erreicht auch das Leben am Weiher seinen Höhepunkt. Libellen schwirren über die Wasseroberfläche und sind beim Jagen gut zu beobachten. Viele junge Frösche und Kröten haben inzwischen das Wasser verlassen und erkunden das Ufer. An den Ufern blühen noch einzelne Wasserpflanzen, während Pfeilkraut und Igelkolben ihre Samenstände ausbilden. Unser Mikroskopraum bietet kleinen und großen Forschern die Möglichkeit, Lebewesen intensiv zu studieren. Fragen können durch die ausführlichen Erklärungen auf den Informationstafeln oder bei Bedarf durch unsere Mitglieder beantwortet werden. mehr zur Anlage
Im September bieten sich die letzten Möglichkeiten im Jahr, unsere Anlage zu besuchen. Danach ziehen sich die meisten wechselwarmen Tiere nach und nach in ihre Winterquartiere zurück und verfallen in Winterstarre. In unseren Großaquarien sind weiterhin Hecht, Waller und Stör zu sehen. Im Aquarienkeller finden Sie neben kleineren Fischarten unserer Gewässer auch diverse Kleinlebewesen aus den Weihern sowie einen Edelkrebs. Saisonabhängig findet man Gelbrandkäfer, Libellenlarven, Schnecken, Wasserasseln, Bachflohkrebse, Egel, Rückenschwimmer und viele weitere interessante Wasserbewohner. Unser Weißfischbecken zeigt einen Ausschnitt eines von Schilf gesäumten und mit Seerosen bedeckten Weihers. Zwischen den Seerosenstängeln tummeln sich verschiedene Weißfischarten, die man gut durch die Scheibe entdecken kann. mehr zur Anlage