Beruflich blieb Wiß weiterhin allerdings eng mit Deutschland verbunden: Er war als Kaufmann für deutsche Handelsfirmen tätig und war von 1906 bis zum Ersten Weltkrieg Vizekonsul des Deutschen Reiches für den Konsularbezirk San José de Costa Rica. Dort lebte er bis zu seinem Tod im Jahre 1949. Zwischen 1903 und 1909 schenkte Wiß der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg insgesamt 1 171 Objekte – überwiegend Keramiken und Steinskulpturen vorspanischen Ursprungs. Die genauen Beweggründe für diese umfangreiche Sammlungsschenkung und ihre genauen Provenienzen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Der Vortrag vermittelt Einblicke in die Biografie von Felix Wiß auf Basis aktueller Archivrecherchen. Zudem wird die Herkunft der Sammlung am Beispiel einiger Objekte dargestellt und die Herausforderungen thematisiert, die sich aus den damaligen Sammlungspraktiken ergeben.
Ups - Ihr kennt das Fulab noch nicht? Eine absolute Bildungslücke ...! In der Übersicht „Die längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands“ der ARGE Höhle und Karst Grabenstetten e. V. rangiert das Fulab seit vielen Jahren auf Platz 3. Einen nicht unerheblichen Anteil an der aktuellen Gesamtlänge mit 14952 Metern (Stand: August 2025) wurde in den vergangenen Jahren von uns „erarbeitet“. Das Fuchslabyrinth erstreckt sich in zwei Etagen unter der Ortschaft Schmalfelden-Schrozberg in Baden-Württemberg. Am 23. September 2012, im Rahmen von „Speläo-Südwest“ in Schrozberg, öffnete sich für uns zum ersten Mal der Eingangsdeckel in diese verzweigte Großhöhle. Bei der zweiten Tour 2013 erreichten wir erstmalig den „Wassergang“. 2014 erwischte uns dann das „Fulab-Fieber“, wir nahmen unsere eigenständigen Befahrungstouren auf. Mitte 2025 hatten Sibylle 159 und Dirk 199 Touren in der Statistik zu verzeichnen. Oft waren wir alleine unterwegs. Zahlreiche Mitstreiter unterstützten uns z. T. leider nur bei einer Tour, dennoch fanden sich immer wieder neue Unerschrockene und Leidensfähige, die die Einmaligkeit und Schönheit dieser Höhle sowie ihre Herausforderungen anerkannten und immer wieder neu erleben wollten. Systematisch und unermüdlich in alle Himmelsrichtungen ausschwärmend, erkundeten wir einerseits bereits bekannte Strukturen, machten ergänzende Vermessungen, anderseits konnten ca. 5,5 km Neuland zur Gesamtlänge beigetragen werden. Rückblickend können wir sagen, dass sich jede Einfahrt gelohnt hat. Wir motivierten uns und andere, haben nie ans Aufgeben gedacht, wir konnten uns fast blind aufeinander verlassen. Lasst uns einen fragmentarischen Überblick über diese intensive Zeit genießen.
Die City Nature Challenge (CNC) ist ein jährlicher 4 tägiger Natur-Census, bei dem Menschen rund um die Welt Biodiversitäts-Plattformen wie iNaturalist nutzen, um ihre regionale Artenvielfalt zu dokumentieren. Die Funde werden zu Daten, die dabei helfen, die Natur weltweit besser zu verstehen und zu schützen. Das Besondere: Alle können mitmachen – ganz ohne Vorkenntnisse. So verbindet die Challenge Wissenschaft und Gesellschaft, stärkt das Bewusstsein für Natur im urbanen Raum und liefert wertvolle Daten für Forschung und Naturschutz. Vom 24. bis 28. April 2026 heißt es deshalb: Natur entdecken, fotografieren und melden! Die Naturhistorische Gesellschaft ist mit zwei Beobachtungsspaziergängen beteiligt, am Samstag (25.4.) am Museum in der Norishalle und am Sonntag (26.4.) am Freiland-Terrarium und -Aquarium in Stein. Gemeinsam kartieren wir dann die Pflanzen und Tiere in der Umgebung. Voraussetzungen: Vorkenntnisse sind nicht nicht erforderlich. Sie sollten sich aber vorab bei iNaturalist ( https://www.inaturalist.org ) registrieren und die App auf ihrem Smartphone installieren, da wir diese App zur Kartierung verwenden; während der Spaziergänge helfen wir bei der Benutzung. Falls sich nicht registrieren möchten oder kein geeignetes Smartphone haben, können Sie dennoch an den Spaziergängen teilnehmen; wir bilden dann Kleingruppen. Alternativ können Sie mit einer Digitalkamera Fotos machen und sie später bei iNaturalist hochladen oder uns schicken. Ablauf: Am Samstag (25.4., 13:30) geben wir zunächst eine kurze Einführung in iNaturalist und (begrenzt) technische Unterstützung; wenn Sie also noch gar keine Erfahrung mit der App haben, empfiehlt sich dieser Termin. Ab etwa 14:00 gehen wir dann zur Wöhrder Wiese zum Kartieren (Wegstrecke: wenige 100 m). Am Sonntag (26.4. 14:00) kartieren wir in der unmittelbaren Umgebung des Freiland-Aquariums und -Terrariums (wenige 100m). Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die CNC in der Metropolregion wird vom Botanischen Garten der Uni Erlangen koordiniert; mehrere andere Organisationen sind beteiligt. Mehr Infos: https://www.botanischer-garten.fau.de/aktuelles/city-nature-challenge-2026-in-nuernberg-fuerth-und-erlangen/ . Projektseite auf iNaturalist: https://www.inaturalist.org/projects/cnc-2026-nuernberg-fuerth-erlangen Fragen? Einfach E-Mail an Stephan Matthiesen (stephan.matthiesen@nhg-nuernberg.de)
29.4. Anfahrt mit notwendigen Pausen zu unserem Hotel in Novo Mesto, Slowenien. Event. 1 Besichtigungspunkt an der Strecke. 30.4. Fahrt nach Ljubljana mit Museumsbesuch und Stadtführung. 1.5. Besichtgung von Magdalenska Gora bei Grosuplie, am Nachmittag Rückkehr nach Novo Mesto mit Museumsbesuch. 2.5. Fahrt nach Krapina in Kroatien mit Besuch des Neandertaler Museums 3.5. Rückfahrt nach Nürnberg mit notwendigen Pausen. Preis mit Halbpension: 555,00 € DZ pro Person, 625,00 € EZ Für Einzelreisende besteht wieder die Möglichkeit ein halbes DZ zu buchen, wenn sich eine zweite Person findet. Mindestteilnehmerzahl 30 Personen, Höchstteilnehmerzahl 40 Personen. Die Anmeldung im Sekretariat ist ab sofort möglich. Mindestteilnehmerzahl 30, Höchste Teilnehmerzahl 40. Anmeldeschluss: 20.1.2026