Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg

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Unsere nächsten Veranstaltungen:


Mittwoch 21.10.2026 - 19:30 Uhr
Vortrag


VO UNESCO-Welterbe Pestenacker - ein Fenster in die Lebenswelt vor 5500 Jahren in Bayern

Barbara Limmer (MA) & Dr. Anneli Wanger-O´Neill (BLfD), Museum Manching
Lichtbildvortrag / Hybrid-Veranstaltung: Live im Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6 und Online via Zoom
Das 1934 entdeckte Steinzeitdorf von Pestenacker ist eine archäologische Stätte der Superlative. Sie ist nicht nur die besterhaltene Feuchtbodensiedlung Bayerns, sondern zählt auch zu den am besten ausgegrabenen, dokumentierten und datierten Fundstellen Deutschlands. Dank der herausragenden Erhaltungsbedingungen im feuchten Milieu, tausender Funde, naturwissenschaftlicher Proben und moderner 3D-Visualisierung der Grabungsaufzeichnungen erlaubt der Fundplatz einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Landschaft vor 5500 Jahren im bayerischen Alpenvorland.

Auf Basis zahlreicher Forschungsarbeiten sowie ihrer eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen zeichnen Anneli Wanger-O’Neill und Barbara Limmer ein detailreiches Bild vom Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Siedlung, die aufgrund ihrer großen überregionalen Bedeutung seit 2011 Teil des UNESCO-Welterbes »Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen« ist. Sie liegt im Tal des Verlorenen Baches bei Landsberg am Lech und wurde zwischen 1988 und 2004 großflächig ausgegraben. Ihre Gründung kann dendrochronologisch exakt auf das Jahr 3495 v. Chr. datiert werden, wie die teils komplett erhaltenen Hölzer von Hausfundamenten und des ersten Dorfzaunes belegen.

Werkzeuge, Vorräte, Alltagsgegenstände und Abfälle sowie deren Verteilung innerhalb der Siedlung geben Auskünfte über Handwerkstechniken und Werkplätze, lassen Rückschlüsse auf das Speisenangebot zu und belegen darüber hinaus Handelsbeziehungen, die bis nach Italien reichten.Lediglich die Menschen selbst bleiben uns bislang verborgen, denn Bestattungen fehlen nach wie vor. Liefern möglicherweise DNA-Spuren aus den in Pestenacker gefundenen Steinzeitkaugummis nun erstmals Hinweise auf ihre Benutzerinnen und Benutzer?


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Donnerstag 22.10.2026 - 09:30 Uhr
Exkursion


PI Pilzlehrwanderung am Schmausenbuck (Anmeldung erforderlich!)
Sie erfahren wie man erkennt, ob Pilze jung und gesund, evtl. zu alt, angeschimmelt oder verdorben sind und wie Sie wichtige Unterscheidungsmerkmale der Pilze sehen und erkennen können. Welche Pilze für Anfänger geeignet sind, welche Pilze man gefahrlos sammeln kann und worauf man beim Sammeln achten muss. Sie können hier Ihr Wissen auffrischen, neue Pilzarten kennen lernen.
Außerdem erhalten Sie viele interessante Infos rund um das Thema Pilze, z. B. auf welche Pilzregeln Sie sich verlassen können, wie man Pilze schonend sammelt, Tipps für die Zubereitung, richtig trocknen …
Bei günstiger Witterung können verschiedene Röhrlinge, Milchlinge, Täublinge, Ritterlinge und manche weitere Art entdeckt werden.
Führung:
Ursula Hirschmann (Tel. 0911 81 49 315)
Treffpunkt:
09:30 Uhr Straßenbahnendhaltestelle Tiergarten
Dauer:
ca. 3 Stunden
Kosten:
keine, aber über eine kleine Spende freut sich unser Spendenpilz
Sonstiges:
auch für Familien und Personen ohne Pilzerfahrung geeignet.
Anmeldung:
die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung notwendig, bitte melden Sie sich telefonisch bis 19.10.2026 ausschließlich bei U. Hirschmann Tel. 0911 81 49 315 an
Die Wanderungen finden auch bei Regen statt. Die Teilnahme erfolgt immer auf eigene Gefahr. Wie groß jeweils das Pilzvorkommen ist, hängt u. a. auch von den Witterungsverhältnissen ab.
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Samstag 24.10.2026 und Sonntag, 25.10
Kurs/Seminar


PI Fortbildungsseminar – makroskopische Bestimmung von Pilzen oder Mikroskopiertechnik – Untersuchung von Frischpilzen bzw. Herbarmaterial
  Diese Veranstaltung gilt für Pilzsachverständige der NHG als Fortbildungsmaßnahme, ist aber auch für Laien geeignet.
Dr. Christoph Hahn, Dießen-Dettenschwand
Praxisseminar / Seminarraum der Norishalle, Marientorgraben 8
Bei ausreichendem Pilzvorkommen werden Pilze anhand ihrer makroskopischen Merkmale verschiedenen Gattungen bzw. Familien zugeordnet und bestimmt.
Werden nicht mehr genügend Frischpilze gefunden, untersuchen und erkennen wir wichtige Strukturen von Pilzen, machen Lamellenschnitte an unterschiedlichen Pilzen – suchen nach Schnallen z. B. Basalschnallen an Basidien, betrachten einige Zystiden, z. B. an Lamellenschneiden, am Stiel, sehen verschieden aufgebaute Hutdeckschichten, … - all das und einiges mehr kann man auch an Herbarmaterial, dass zu jeder Jahreszeit verfügbar ist, erfolgreich durchführen.
Man darf dabei aber eins nie vergessen, nur sehr viel Übung macht (irgendwann) den Meister.
Anmeldung: Bei U. Hirschmann, Tel. 0911 81 49 315 bitte bis spätestens 10.10.2026.
Teilnehmer: Die Anzahl ist begrenzt, Pilzberater der NHG und evtl. Mitglieder der Arbeitsgruppe

Sonntag 25.10.2026 - 14:00 Uhr
Museumsführung


VK Familienführung:Entdeckungsfahrt und Schatzsuche in der ethnologischen Abteilung.
Naturhistorisches Museum, Norishalle, Marientorgraben 8
Wir lassen uns von Gegenständen ihre Geschichte erzählen. Warum kann man auf einem Rednerstuhl nicht sitzen? Wie sieht ein Mantel aus Fischhaut aus? Wie klingt eine Kora? Wir versuchen ein fremdes Alphabet zu entschlüsseln und hören Geschichten aus anderen Ländern.
Treffpunkt: Eingangsbereich des Naturhistorischen Museums Nürnberg, Marientorgraben 8
Die Führung kostet zusätzlich zum Eintritt 2,- € pro Person.
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Montag 26.10.2026 - 19:30 Uhr
Vortrag


PI Kleine Pilzschau – oder Bildvortrag „Pilze, die jetzt bei günstiger Witterung wachsen könnten“
  Diese Veranstaltung gilt für Pilzsachverständige der NHG als Fortbildungsmaßnahme, ist aber auch für Laien geeignet.
Ursula Hirschmann, Nürnberg
Lichtbildvortrag / Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6
Wir stellen die am Wochenende gesammelten, frischen Pilze aus, das sind manchmal bis 100 Arten oder mehr und erklären ihre wichtigsten Erkennungsmerkmale sowie die teilweise gefährlichen Verwechslungsmöglichkeiten.
Außerdem erhalten Sie hier viele interessante Infos rund um das Thema Pilze, z. B. richtiges Sammeln, verschiedene Pilzregeln, Zubereitung, Trocknen …
Von 18:15 Uhr bis 19:15 Uhr können Besucher (während des Aufbaus der Pilzausstellung) die von ihnen mitgebrachten Pilze, soweit dies makroskopisch möglich ist, bestimmen lassen.
Bei zu geringem Pilzvorkommen sehen Sie in einem Bildvortrag verschiedene Pilze, die jetzt bei günstiger Witterung wachsen könnten, z. B. Steinpilze, Rotkappen, Reizker, Täublinge und Knollenblätterpilze sowie verschiedene Herbstpilze aus ganz unterschiedlichen Gattungen.
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Programmänderungen:


Montag 14.12.2026 - 19:00 Uhr
Vortrag
 Veranstaltung verschoben


AR Von Persepolis bis an die Grenzen der Welt
Eva C. Göritz-Henze M. A.
Hybrid-Veranstaltung: Live im Seminarraum der Norishalle, Marientorgraben 8 und Online via Zoom
Vortrag für alle interessierten NHG-Mitglieder.
Verschoben in den Januar
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Allgemeine Informationen zu dem Programm finden Sie unter: Monatsprogramm

Mineralienshow

Wen erfreut es nicht, wenn es funkelt und glitzert? In einer Sondershow werden in unserem Geologiesaal 240 Minerale und Kristalle präsentiert. Ein bunter Strauß hervorragender Exponate aus aller Welt. Besonders farbige, klare Kristalle üben eine besondere Faszination auf uns aus. Die von der Natur geschaffenen wundersamen geometrischen Formen, die Farben und die Lichtreflektionen auf den glatten Flächen berühren uns alle.

Aber was sind nun Gesteine, Minerale und Kristalle? Wo kommen sie her? Aus was bestehen sie? Welche Eigenschaften haben sie? Diese und weitere Fragen werden in der Sondershow beantwortet. Zudem können die Antworten auch schwarz auf weiß in dem Begleitheft „Kleine Steinkunde“ mit nach Hause genommen werden.




Mineralien2025


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